Winterdienst-Kosten pro m² —
und warum wir so nicht rechnen.
Ausgeschrieben wird der Winterdienst fast immer über den Flächenpreis: Euro je Quadratmeter Räumfläche, Euro je laufendem Meter Gehweg. Wir rechnen anders — je Einsatz, plus eine Bereitschaft für die Monate der Räumpflicht. Hier steht, warum das für Sie meist günstiger ist, wie sich beides ineinander umrechnen lässt und was am Ende auf der Saisonrechnung steht.
Ein Quadratmeterpreis verschweigt das Teure
Beim Winterdienst kostet nicht die Fläche das Geld, sondern die Fahrt. Wer um 4:30 Uhr aufsteht, das Wetter prüft, das Fahrzeug belädt und zu Ihrem Objekt fährt, hat den größten Teil des Aufwands hinter sich, bevor er die erste Schaufel ansetzt. Ob er dann 80 oder 180 Quadratmeter räumt, macht eine halbe Stunde Unterschied — nicht das Doppelte.
Was ein qm-Preis anrichtet
Bei kleinen Flächen wird er unrealistisch hoch oder der Anbieter setzt eine Mindestpauschale dagegen, die im Angebot klein gedruckt steht. Bei großen Flächen sieht er günstig aus, bis die Zahl der Einsätze dazukommt, die niemand vorher genannt hat.
Was wir stattdessen trennen
Eine Bereitschaft für das, was unabhängig vom Wetter anfällt — Beobachtung, eingeplante Kapazität, vorgehaltenes Streumittel. Und einen Einsatzpreis für jede Fahrt, die wirklich stattgefunden hat. In einem milden Winter zahlen Sie deshalb weniger, nicht dasselbe.
Was nicht extra kommt
Streumittel und Anfahrt sind im Einsatzpreis enthalten. Wir berechnen keine Zuschläge für Samstag, Sonntag, Feiertag oder Nacht — gerade dann wird geräumt, das ist der Beruf. Kontrollfahrten bei unklarer Lage stellen wir nicht in Rechnung.
So rechnen Sie unser Angebot auf Quadratmeter um
Wenn Ihre Ausschreibung einen Flächenpreis verlangt, ist das kein Hindernis. Unser Einsatzpreis für Räumen und Streuen beträgt 220 € und gilt für Objekte bis etwa 200 m² Räumfläche. Geteilt durch Ihre Fläche ergibt das den Preis je Quadratmeter und Einsatz:
| Räumfläche | je Einsatz | entspricht je m² |
|---|---|---|
| 80 m² — Eingang und kurzer Gehweg | 220 € | 2,75 € |
| 120 m² — Gehweg, Eingang, Mülltonnenplatz | 220 € | 1,83 € |
| 150 m² — dazu eine Hofzufahrt | 220 € | 1,47 € |
| 200 m² — größeres Objekt mit Stellplätzen | 220 € | 1,10 € |
Sie sehen daran genau das, was ein reiner Quadratmeterpreis verdeckt: Je kleiner die Fläche, desto höher wird er rechnerisch — weil die Fahrt dieselbe bleibt. Ein Anbieter, der Ihnen für 80 m² einen Preis von 0,50 € je m² nennt, fährt für 40 € heraus. Fragen Sie dort nach der Mindestpauschale, bevor Sie vergleichen.
Was zur Räumfläche zählt. Gemessen wird, was tatsächlich geräumt werden muss: der Gehweg entlang des Grundstücks in seiner erforderlichen Breite, die Zugänge zum Haus, der Weg zum Mülltonnenplatz, Hauseingänge und Treppen, dazu Zufahrten und Stellplätze, wenn sie zum Auftrag gehören. Nicht gemessen wird, was niemand betritt — die Rasenfläche hinter dem Haus bleibt liegen.
Den Gehweg messen wir in Metern und rechnen ihn um. Ein laufender Meter Gehweg ist je nach Gemeinde 1,0 bis 1,5 Meter breit freizuhalten; 60 Meter Gehweg sind also 60 bis 90 Quadratmeter. Welche Breite bei Ihnen gilt, steht in der Satzung Ihrer Gemeinde — wir sehen beim Aufmaß nach.
Drei Winter, durchgerechnet
Die Zahl, die zählt, ist nicht der Quadratmeterpreis, sondern die Saisonrechnung. Sie hängt an der Zahl der Einsätze — und die hängt am Wetter, nicht am Anbieter.
| Saison | Einsätze | Einsätze gesamt | Bereitschaft | Saison gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Milder Winter | 8 | 1.760 € | 700 – 900 € | 2.460 – 2.660 € |
| Normaler Winter | 18 | 3.960 € | 700 – 900 € | 4.660 – 4.860 € |
| Harter Winter | 28 | 6.160 € | 700 – 900 € | 6.860 – 7.060 € |
Netto, Bereitschaft für fünf Monate (November bis März) zu 140 – 180 € je Monat, Einsätze zu 220 € für Räumen und Streuen. Reine Streufahrten bei Glätte ohne Schnee kosten 135 € und sind hier nicht gesondert ausgewiesen — sie machen die Rechnung günstiger, nicht teurer. Die Zahl der Einsätze ist eine Erfahrungsspanne, keine Zusage: Wie oft gefahren wird, entscheidet das Wetter.
Und der Nachweis liegt jedem Einsatz bei. Foto vorher und nachher, Uhrzeit, bestätigter Standort am Objekt und das Wetter zum Zeitpunkt — als PDF sofort per E-Mail und im Verwalter-Portal. Wer eine Saisonrechnung bekommt, kann jede Position einzeln nachsehen, statt sie glauben zu müssen. Ein vollständiges Musterprotokoll liegt offen auf dieser Website. Alle Winterdienstpreise im Einzelnen stehen unter Winterdienst Kosten.
Zwei Dinge, die gegen uns sprechen
In einem harten Winter zahlen Sie mehr als bei einer Pauschale. Das ist die Kehrseite der Einzelabrechnung, und wir sagen es vorher: Bei 40 Einsätzen liegt unser Modell über einer festen Saisonpauschale. Dafür zahlen Sie in einem milden Winter deutlich weniger — und Sie wissen in jedem Fall, wofür.
Außerhalb unseres engen Kreises sagen wir ab. Beim Winterdienst zählt die Anfahrt am frühen Morgen. Verbindlich zusagen können wir nur dort, wo wir es auch halten: Schwabhausen, Oberroth, Arnbach, Sulzemoos, Bergkirchen, Dachau, Erdweg, Markt Indersdorf, Röhrmoos, Odelzhausen, Vierkirchen, Weichs.
Ihre Räumfläche, aufgemessen.
Adresse und eine grobe Vorstellung der Flächen genügen — Gehweg, Eingänge, Zufahrt. Wir messen auf, rechnen Ihnen dieselbe Tabelle wie oben für Ihr Objekt und schicken das Angebot binnen 24 Stunden. Darin steht, was die Schneeräumung je Einsatz kostet und was die Bereitschaft je Monat — nicht ein Quadratmeterpreis, aus dem sich beides nicht ablesen lässt. Ohne Unterschrift, ohne Vorleistung.