Hausmeisterkosten,
umgerechnet auf die Wohnung.
In Stunden rechnet niemand, der eine Betriebskostenabrechnung aufstellt. Gerechnet wird je Wohneinheit und je Quadratmeter Wohnfläche — weil nur so vergleichbar wird, was die Betreuung wirklich kostet. Hier steht beides, an einem Mehrfamilienhaus durchgerechnet, das wir tatsächlich so betreuen könnten.
18 Parteien, komplett betreut
Ein Mehrfamilienhaus mit 18 Wohnungen, 210 m² Reinigungsfläche im Treppenhaus und Keller, 600 m² Außenanlage. Betreut mit Hausmeisterrunde, Reinigung, Grünpflege und Winterdienst — also alles, was üblicherweise in der Hauswartposition landet.
je Partei und Monat, über das ganze Jahr gerechnet — alles zusammen, einschließlich Winterdienst.
je Partei und Monat ohne Winterdienst, falls Sie den bereits anderweitig vergeben haben.
nur die Hausmeisterposition je Quadratmeter Wohnfläche und Monat — die einzige Zahl, die mit dem Betriebskostenspiegel vergleichbar ist.
Der Vergleichswert, den Ihre Eigentümer kennen. Der Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds wertet die Abrechnungen von rund zwei Millionen Wohnungen aus und nennt für den Hauswart 0,30 € je Quadratmeter und Monat. Unsere Hausmeisterposition liegt darunter — nicht weil wir billiger arbeiten, sondern weil Reinigung, Grünpflege und Winterdienst bei uns eigene Positionen sind. In vielen Abrechnungen stecken sie mit in der Hauswartzeile, und dann steht dort eine höhere Zahl für dieselbe Arbeit.
Deshalb nie zwei Endsummen vergleichen, sondern zwei Leistungsverzeichnisse. Eine Position „Hauswart 0,34 €/m²" kann mehr oder weniger enthalten als unsere aufgeschlüsselten Zeilen — man sieht es der Zahl nicht an. Die vollständige Aufstellung des Beispielobjekts mit allen Einzelpositionen steht auf der Preisseite.
Je Wohnung steigt der Preis, wenn das Haus kleiner wird
Das überrascht viele Eigentümer eines Sechsfamilienhauses, ist aber leicht erklärt: Die Anfahrt kostet dasselbe, ob ein Haus sechs oder achtzehn Parteien hat. Der Rundgang durch ein kleines Treppenhaus dauert nicht ein Drittel so lang wie durch ein großes. Und die Mülltonnen stehen ebenso draußen wie beim großen Objekt.
Was mit der Größe wächst
Die Reinigungsfläche im Treppenhaus, die Zahl der Etagen, die Außenanlage, die Menge an Müll. Diese Positionen steigen ungefähr mit der Zahl der Wohnungen.
Was gleich bleibt
Anfahrt, Rüstzeit, die Runde durch Keller und Technikraum, die Kontrolle der Beleuchtung, das Aufstellen und Zurückholen der Tonnen, der Monatsnachweis. Bei sechs Parteien verteilt sich das auf sechs statt auf achtzehn.
Was das für Ihr Haus heißt
Je Wohnung liegt ein kleines Objekt spürbar über den Werten oben — wie weit, hängt vom Zuschnitt ab. Deshalb rechnen wir es für Ihr Objekt aus, statt eine Tabelle hinzuschreiben, die bei Ihnen nicht stimmt.
Ein Weg, der bei kleinen Objekten oft besser passt: Nicht alles buchen. Reinigung, Grünpflege, Winterdienst und Hausmeisterrunde sind bei uns getrennte Positionen — wer nur die Reinigung und den Winterdienst vergibt und die Kontrolle selbst übernimmt, zahlt deutlich weniger je Wohnung. Das sagen wir im Angebot dazu, wenn es sich für Sie rechnet.
Eigener Hausmeister oder Dienstleister?
Die Vergütung eines Hausmeisters am Mehrfamilienhaus wird auf zwei Wegen gerechnet: als Betrag je Wohnung und Monat oder nach Stunden. Beim Angestellten kommt ein dritter Weg hinzu — das Gehalt plus Arbeitgeberaufwand, verteilt auf die Einheiten. Die drei Zahlen sehen verschieden aus und meinen dasselbe; vergleichbar werden sie erst, wenn dieselben Leistungen darin stecken.
Der angestellte Hausmeister
Kostet nicht den Stundenlohn, sondern den Arbeitgeberaufwand: Sozialabgaben, Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Arbeitskleidung, Werkzeug, Versicherung. Dazu kommt, was selten jemand einrechnet — die Verwaltung des Arbeitsverhältnisses und die Frage, wer die Arbeit macht, wenn er drei Wochen in Urlaub ist.
Der Dienstleister
Eine Rechnung, eine Position in der Abrechnung, kein Arbeitgeberrisiko. Fällt jemand aus, ist das unser Problem, nicht Ihres. Dafür zahlen Sie einen Stundensatz, der über dem Bruttolohn liegt — darin stecken Fahrzeug, Material, Versicherung, Verwaltung und die Dokumentation jedes Einsatzes.
Welcher Weg günstiger ist, hängt an der Größe: Ab einer Zahl von Objekten, die einen Menschen auslastet, wird der eigene Hausmeister interessant. Für ein einzelnes Mehrfamilienhaus ist er es praktisch nie — dort zahlt man Stillstand mit.
Umlegbar und nicht umlegbar
Für die Rechnung je Wohnung zählt nicht nur, was die Betreuung kostet, sondern was davon in die Betriebskostenabrechnung darf. Hauswartkosten sind nach § 2 Nr. 14 BetrKV grundsätzlich umlagefähig — mit zwei Ausnahmen, die in derselben Vorschrift stehen.
Umlegbar
- Kontrollgänge und Objektbetreuung
- Treppenhaus- und Gebäudereinigung
- Pflege der Außenanlagen
- Winterdienst, Räumen und Streuen
- Müllplatz betreuen, Tonnen stellen
- Kleine Pflegearbeiten ohne Instandsetzungscharakter
Nicht umlegbar
- Instandhaltung und Instandsetzung — jede Reparatur
- Verwaltungstätigkeiten
- Neuanschaffungen
- Arbeiten, die ein Mangel verursacht hat
Der Fehler, der teuer wird
Ein pauschaler Abzug genügt nicht. Steht auf der Rechnung eine Summe, in der Betreuung und Reparatur gemischt sind, kann ein Mieter die ganze Position bestreiten — und muss sie dann nicht zahlen. Deshalb weisen wir getrennt aus. Ausführlich steht das unter UmlagefähigkeitSelbst oder Dienstleister.
Zwei Dinge, die gegen uns sprechen
Die Zahlen oben gelten für ein Haus, nicht für Ihres. Sie stammen aus einem durchgerechneten Beispielobjekt mit 18 Parteien. Ihr Haus hat andere Flächen, einen anderen Zuschnitt und vielleicht einen Aufzug. Wer eine belastbare Zahl braucht, bekommt sie von uns nach der Besichtigung — vorher wäre jede Angabe geraten.
Wir sind nicht der günstigste Anbieter. Ein Betrieb, der jeden Einsatz stempelt, fotografiert und am Monatsersten ein PDF verschickt, arbeitet nicht zum Preis eines Minijobbers. Wer nur eine niedrige Zahl in der Abrechnung braucht und keinen Nachweis, findet sie woanders.
Ihr Objekt, durchgerechnet.
Adresse, Zahl der Wohnungen und was betreut werden soll — mehr brauchen wir für den ersten Anruf nicht. Danach sehen wir uns das Objekt an und Sie bekommen binnen 24 Stunden ein Angebot mit allen Positionen einzeln, so wie es in die Betriebskostenabrechnung passt.
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